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Sunday 01st of August 2010

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Kurzportrait

Mit ihrer Gründung im Jahr 1991 ist die Unbunte eine der ältesten unabhängigen Schülerzeitungen Berlins. Die Unbunte ist mit einer Auflage von bis zu 5000 Stück auch eine der größten Schülerzeitungen der Stadt.

Sie erscheint in allen Gymnasien, Gesamtschulen, 3 Realschulen, Oberstufenzentren, Bibliotheken und verschiedenen Jugendeinrichtungen in Treptow-Köpenick, außerdem an vereinzelten Schulen und Einrichtungen in Berlin, v.a. im Südöstlichen Raum.

Die Unbunte hat eine erfolgreiche Geschichte vorzuweisen. Schon in den ersten Jahren nach ihrer Gründung expandierte die Zeitung über die Grenzen ihrer „Heimatschule“, des Archenhold-Gymnasiums im Berliner Stadtteil Treptow, und wurde im gesamten Bezirk sowie im Nachbarbezirk Köpenick gelesen. Für kurze Zeit schrieben auch Schüler aus allen vier Treptower Gymnasien für die Unbunte. Später beschränkte sich die redaktionelle Arbeit wieder auf das Archenhold-Gymnasium. Was jedoch nicht bedeutete, dass die Unbunte zu einem kleinen Schulblatt degradiert wurde. Im Gegenteil, mehr noch als bisher konzentrierte man sich in der Redaktion auf politische und kulturelle Beiträge. Dadurch gelangte die Zeitung auch über die Bezirksgrenzen hinaus zu Anerkennung. So gastierte die Redaktion 1997 anlässlich des „Festes der Ideen“ beim ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog im Schloss Bellevue. 2000 war die Unbunte auf dem Internationalen Presse Kolloquium vertreten.

Zur Geschichte der Unbunte gehören auch Interviews mit Prominenten wie Roman Herzog, DJ Marusha, Gerhard Schröder, Günther Grass, der Schriftstellerin Inge Deutschkron, Gregor Gysi, Otto Schily und Thomas Roth. 2002, 2003, 2004 und 2005 wurde die Unbunte im Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGEL ausgezeichnet.

Als eine der ersten Schülerzeitungen in Deutschland ging die Unbunte 1995 online. Erst über den Server der Berliner Humboldt-Universität sind die Seiten inzwischen unter www.unbunte.de zu erreichen.

Die Unbunte finanziert sich durch Anzeigenschaltung und wird ausschließlich von Schülern produziert. Sie liegt an zahlreichen Schulen, Bibliotheken, Jugend-freizeiteinrichtungen und öffentlichen Gebäuden des inzwischen fusionierten Bezirks Treptow-Köpenick aus. An der Archenhold-Oberschule, ihrer Produktionsstätte, wird sie für symbolische 10 Cent verkauft (Extras inklusive).

Doch die Unbunte ist mehr als eine Schülerzeitung. Die Redaktion gibt auch die Jahrbücher und die Projektwochenzeitung des Archenhold-Gymnasiums heraus und organisiert erfolgreich mehrere Partys im Bezirk.

Wir treten in Austausch mit Schülerzeitungen in Berlin und in ganz Deutschland.

 

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